Wo kann E-Learning seine Vorteile ausspielen?.

Seminare sind nur ein Lernweg von vielen – leider eben nicht immer der beste.

Ihre Mitarbeiter wollen mehr und die Fortbildung sollte ihnen dieses „Mehr“ bieten: keine Schulungen von der Stange! Maßgeschneiderte, auf den Bedarf jedes einzelnen Mitarbeiters zugeschnittene Qualifizierungen!

Das geht nur mit Alternativen zu Präsenzseminaren. E-Learning ist dabei meist die beste Wahl. Deshalb sollten Sie genau hinsehen und die Bedarfssituation analysieren.

Hier spielt E-Learning seine Vorteile aus:

1. Wenn der Aufwand für Präsenzschulungen zu hoch ist
Gruppe vor Computer

Es gibt Schulungssituationen, bei denen der Aufwand und die Kosten Seminare zu organisieren, in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen.

Das ist schnell der Fall, wenn viele Mitarbeiter geschult werden müssen, z. B. zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz, zur informationstechnischen Sicherheit oder zur Neueinführung eines Computerprogramms.

Auch bei Qualifizierungen, die über Wochen oder gar Monate laufen, lohnt sich der Aufwand, Selbstlernen zumindest begleitend zu den Präsenzphasen einzuplanen.

Ähnliches gilt für kurze Lerneinheiten, etwa der Umgang mit dem Telefon.

2. Wenn Probleme kurzfristig gelöst werden müssen

Nicht immer lassen sich Seminare just in time anbieten. Wenn ein Mitarbeiter neue Aufgaben erhält oder mit neuen Programmen arbeiten soll, darf es aber nicht Monate dauern, bis endlich ein passendes Seminar stattfindet. Das nämlich provoziert Schwierigkeiten im Alltag, Unsicherheit und Fehler, wodurch meist auch gleich die Motivation leidet.

Wer Wissen braucht, soll es auch zeitnah und auf seine Lernbedürfnisse abgestimmt erhalten.

Kalender mit eingetragenem Termin
3. Wenn der Bedarf und die Ressourcen gering ist
Person sitzt alleine am Tisch

Es gibt Bedarfssituationen, die sich schlecht mit Seminaren erfüllen lassen. Gründe sind, dass nur einzelne Mitarbeiter diesen Bedarf haben, der Besuch eines Seminars sich nicht lohnt oder aber passende externe Seminare nicht zur Verfügung stehen. Es gibt auch Bedarfssituationen, für die schlicht zu wenig Finanzmittel zur Verfügung stehen, um den gesamten Bedarf abzubilden. Denken Sie nur an die heterogenen Kenntnisse bei Auszubildenden.

Vorhandener Bedarf muss gedeckt werden, der Lernweg ist dabei oft zweitrangig.

4. Wenn Präsenzschulungen keinen Sinn machen

Es gibt viele Schulungsthemen, die für Präsenzseminare ungeeignet sind. Beispiele sind etwa Tastaturschreiben und rationelles Lesen. Hier sollte die praktische Anwendung im Vordergrund stehen, statt des theoretischen Wissenserwerbs. Trotzdem werden hierfür zahlreiche Seminare angeboten.

Die Frage ist dann, wie Dozenten das Unmögliche möglich machen und etwa ein 30-Tage-Training in einem Zwei-Tage-Kurs unterbringen. Das geht schlicht nicht. Solch ein Angebot ist unsinnig und auch nicht nötig. Zur Vermittlung solcher Fertigkeiten gibt es genügend und vor allen Dingen gute E-Learning-Kurse.

Finger tippen auf Tastatur
5. Wenn die Vorkenntnisse der Teilnehmer nicht homogen sind
Unterschiedliche Vorkenntnisse trennen Mitarbeiter

Jede Seminargruppe ist heterogen und in jedem Seminar profitieren Teilnehmer unterschiedlich von dem Angebot. Gerade bei Teilnehmern mit guten Vorkenntnissen und speziellem Lernbedarf ist der Lernzuwachs bisweilen marginal.

Auch wenn oder auch gerade weil die Schulungszeiten immer weiter reduziert werden, leidet die Qualität der Vermittlung und die Lernausbeute.

Hier kann E-Learning seine Vorteile ausspielen: mit maßgeschneiderten Angeboten, bei denen der Teilnehmer exakt das lernt, was er im Alltag braucht.

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