Wann die Erstellung von Lernprogrammen lohnt.

Sie haben eine größere Schulungsmaßnahme vor sich? Sie bedeutet für Sie viel Aufwand und verursacht hohe Kosten? 

Dann sollten Sie sich die Frage stellen, ob E-Learning nicht die bessere Alternative ist. Denn einen Vorteil bietet Ihnen diese Lernform auf alle Fälle: Sie können eine hohe Zahl an Mitarbeitenden in kurzer Zeit schulen. Außerdem können Sie die Lernprogramme immer wieder nutzen, auch bei Personen, die von der Schulungswelle zunächst nicht erfasst wurden.

Die folgenden Überlegungen helfen Ihnen bei der Entscheidung:

1. Wie groß ist die Zahl der potenziellen Teilnehmer und Teilnehmerinnen?

Anzahl der Teilnehmer für eine Schulung

Je größer die Zahl der zu Schulenden, desto mehr spricht für eine E-Learning-Lösung. Oft lohnt sich eine Produktion schon ab einer Zahl von 40 potenziellen Teilnehmenden. Spätestens ab 80 Teilnehmern ist E-Learning fast immer die ökonomische Lösung.

2. Welche Kosten entstehen durch die Schulung?

Geldscheine

Schulungen gibt es nicht kostenlos. Wenn Sie die Schulungskosten beziffern, wissen Sie, welche Schulungsalternative die günstigere ist. Die Frage ist nur, ob Sie die reinen Dozentenhonorare oder Teilnahmegebühren zugrundelegen oder auch zusätzliche Aufwendungen wie Reisekosten und Raumkosten mit in die Kalkulation aufnehmen.

Als Anhaltspunkt eine „Hausmarke“: Bei einem dreitägigen, hausinternen Seminar mit 20 Teilnehmern/innen müssen Sie mit allen Nebenkosten mit Kosten von 20.000 € rechnen.

3. Welcher Bedarf liegt vor?
Der Einsatz von Lernprogrammen lohnt sich bei einem einmaligen hohen Bedarf, etwa bei der Einführung einer neuen Programmversion, aber auch bei wiederkehrendem Bedarf, etwa bei der Ausbildung von Ausbildern.

Der Einsatz lohnt auch bei dezentralen Strukturen, weil gerade hier Reisezeiten und Reisekosten vermieden werden.

Test in einem Lernprogramm

4. Wie stabil sind die Inhalte?
Die Inhalte sollten so stabil sein, dass nicht dauernd Änderungen an den Medien vorgenommen werden müssen. Allerdings: Auch bei Seminaren stoßen Sie schnell an Grenzen, wenn sich alle paar Monate die Wissensbasis ändert. Hier ist meist ein Lernprogramm, verbunden mit einem Informationssystem die beste Lösung.

Buch mit Schloss

5. Eignet sich das Thema?

Themen für Lernprogramm

Am besten über Lernmedien zu vermitteln ist Faktenwissen oder Wissen, dass die Nutzenden benötigen, um ihr Verhalten ändern zu können. Blanker Unsinn dagegen ist es, Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen über Selbstlernmedien beibringen zu wollen, wie sie spontaner, kreativer oder selbstsicherer werden können.

nach oben