Vorgesetzte haben direkten Einfluss auf die Motivation und das Engagement der Mitarbeiter

„Qualifizierungsmaßnahmen? Das ist doch etwas für die Angestellten, die an der Basis arbeiten.“

So denken sicherlich viele Personalverantwortliche. Diese Annahme ist nicht falsch, macht Ihnen aber eine Menge unnötiger Arbeit. Effektiver ist es für Ihre Organisation, wenn Sie die Führungskräfte richtig qualifizieren.

Der Grund dafür ist einfach: Vorgesetzte haben direkten Einfluss auf die Motivation und das Engagement der Mitarbeiter. Sehen Sie selbst:

Nur ein qualifizierter Vorgesetzter kann diesen Einfluss sinnvoll nutzen. Deshalb sollten Sie bei der Führungskräftequalifizierung nicht nach einem verstaubten Schema F vorgehen, sondern die individuellen Bedürfnisse und Bedarfssituationen aufgreifen. Sonst verpuffen die positiven Effekte.

4 Punkte, die Ihre Führungskräftequalifizierung berücksichtigen sollte

1. Setzen Sie vor die Qualifizierung eine individuelle Bedarfsanalyse

Jede Führungskraft hat bestimmte Stärken und Schwächen und befindet sich in einer spezifischen Führungssituation. Ohne die Analyse der eigenen Kompetenzen, ohne Reflexion der eigenen Rolle und Berücksichtigung der spezifischen Führungsaufgaben bleibt eine Qualifizierung Stückwerk.

Unser Tipp: Führen Sie zur genauen Einschätzung des Bedarfs vorab eine gezielte Befragung durch.

2. Die Qualifizierung sollte nicht überladen werden

Sie können viel Fantasie entwickeln, was eine Führungskraft sonst noch alles wissen und können muss. Mit zusätzlichen Themen sollte die Basisqualifizierung allerdings nicht überfrachtet werden. Dafür eignen sich bedarfsspezifische Zusatzqualifikationen.

3. Verabschieden Sie sich von stereotypen Sichtweisen

Es gibt nicht die „ideale“ Führungskraft mit besonderen Eigenschaften. Es gibt nur unterschiedliche Führungskompetenzen, die in einer bestimmten Situation mehr oder eben weniger hilfreich sind. Verabschieden Sie sich also von falschen Vorstellungen und Patentrezepten. Sie helfen Ihren Führungskräften nicht, sondern können sie sogar behindern.

4. Sorgen Sie für praktischen Nutzen

Viele Führungskräftequalifizierungen bestehen zu einem großen Teil aus Wissensvermittlung, angefangen von Kommunikationsmodellen bis hin zu gruppendynamischen Prozessen. Wichtiger ist allerdings eine solide Praxisreflexion. Der Grundsatz sollte lauten: Aus der Praxis für die Praxis. Was tue ich in welcher Situation und was muss ich dazu wissen?

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Denken Sie daran: Eine gute Führungskräftequalifizierung kann es schaffen, dass Sie nur wenige Menschen schulen, von dieser Maßnahme aber das gesamte Unternehmen profitiert.

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