Schulung, Seminar oder E-Learning?

„E-Learning ist bestimmt eine interessante Alternative zu Standardseminaren, es macht die Qualifizierung flexibler, wir kommen näher an den Bedarf heran.“

Vielleicht spuken solche Gedanken auch durch Ihren Kopf – und trotzdem haben Sie Bedenken, Energie und Geld in den Bereich E-Learning zu stecken, wo doch unsicher ist, ob solch ein Angebot tatsächlich bei den Mitarbeitern ankommt. Mit diesen Bedenken stehen Sie nicht allein da. In vielen Firmen und Behörden deckt E-Learning nur einen Randbereich der Schulungsmaßnahmen ab.

Zwar ist in den letzten Jahren viel mit alternativen Lernwegen experimentiert worden, doch die Akzeptanz war oft nicht so, wie man sich dies erhofft hat. Oft liegt es daran, dass die Teilnehmer den Online-Kurs mit einem „normalen“ Seminar vergleichen. Hier hat ein Trainer andere Möglichkeiten, die Teilnehmer zu motivieren und auch zu unterhalten. Das wirkt sich auf die Zufriedenheit aus.

Verpassen Sie nicht die Chancen, die E-Learning Ihnen bietet

Denn mit den richtigen Bordmitteln lässt sich auch am Computer für Motivation und Zufriedenheit sorgen:

Aber die Zufriedenheit ist nicht alles. Betrachtet man den Lernerfolg, zeigt sich ein anderes Bild. Hier sind die Ergebnisse gut, nicht selten besser als in traditionellen Schulungen. Das gilt auch für die Umsetzung.

Von daher stellt sich nicht die Frage, ob E-Learning eine Alternative ist. Sie ist sinnvoll und auch notwendig, wenn Sie professionell Fort- und Weiterbildung betreiben wollen. Die Frage lautet Wie – Wie führe ich E-Learning erfolgreich ein?

5 Möglichkeiten, E-Learning zum Teil Ihrer Weiterbildung zu machen

1. Schaffen Sie ein Alternativangebot

Eröffnen Sie neben Ihrem Angebot an Schulungen eine zweite Lernmöglichkeit: eine bunte Palette hochwertiger Lernprogramme zu Themen, die auch bei Seminaren stark nachgefragt werden.

Das muss auch gar nicht teuer sein. Dazu müssen Sie nur mit einem versierten Anbieter einen Nutzungsvertrag abschließen. Bezahlt werden dabei nur die Zugriffe auf die Programme. Damit halten Sie die Kosten niedrig und können gleichzeitig Ihren Mitarbeitern ein breites Angebot machen.

2. Reichern Sie Ihre Schulungen an

Mitarbeiter nehmen an Schulungen teil und gehen zurück an ihren Arbeitsplatz. Dass das nicht die beste Form der Qualifizierung ist, dürfte klar sein. Besser wäre: Teilnehmer beschäftigen sich vorab mit dem Thema, kommen gut vorinformiert mit konkreten Fragen in die Schulung, müssen nicht mehr in einem langweiligen und langwierigen Frontalunterricht „belehrt“ werden und werden nach der Schulung unterstützt, das Gelernte im Alltag gewinnbringend anzuwenden. Kurz ausgedrückt: statt ineffizienter Punktschulung effiziente Lernbegleitung.

Mit E-Learning lässt sich dies sehr gut durchführen und zwar auf einfache, kostengünstige Weise. Ein wichtiger Pluspunkt: E-Learning fördert den Lerntransfer.

3. Sorgen Sie für Tiefgang

Schulungen werden immer kürzer, was bedeutet, dass auch das Wissen immer komprimierter vermittelt werden muss. Dadurch schwindet die Möglichkeit, sich intensiv mit einem Thema auseinander zu setzen. Hier ist Selbstlernen eine gute Option. Was den einzelnen Teilnehmer interessiert, das kann er für sich erarbeiten, nach seinen Vorstellungen, nach seinen Interessen.

4. Bieten Sie passgenaue Lösungen an

Ein Mitarbeiter hat ein bestimmtes Problem oder braucht punktuell ein Lernangebot. Wenn Sie ihn in eine Schulung schicken, lernt er viel, aber auch viel Nutzloses, denn er hat ja ganz spezifische Interessen. Auch hier ist E-Learning eine gute Alternative, dank der Möglichkeit, sich schnell, flexibel und passgenau Wissen anzueignen.

Das Stichwort lautet „Micro Learning“. Das sind kurze, eingängige Lernhäppchen, die nur ein paar Minuten in Anspruch nehmen. Die Aufmerksamkeitsspanne wird nicht strapaziert und das Gelernte kann gleich ausprobiert werden. Was es viel wahrscheinlicher macht, dass Inhalte im Langzeitgedächtnis gespeichert werden.

5. Letzte Möglichkeit: Pilotveranstaltung

Immer haben Sie die Möglichkeit, E-Learning mit Hilfe einer Pilotveranstaltung vorsichtig einzuführen. Dabei sollten Sie auf zwei Punkte achten: Wählen Sie eine Zielgruppe aus, die neuen Dingen aufgeschlossen gegenüber steht und wählen Sie ein Thema, das auf ein hohes Interesse bei der Zielgruppe stößt. Alternativ bieten sich Themen an, die die Zielgruppe dringend braucht, etwa um ihre Arbeit erledigen zu können.

Unser Angebot an Sie: Zu allen fünf Möglichkeiten bieten wir Ihnen bewährte Konzepte. Kommen Sie auf uns zu, wenn Sie die Möglichkeiten von E-Learning in Ihrer Organisation evaluieren möchten. Wir beraten Sie ganz unverbindlich.

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