Infoveranstaltungen: Meist besser als ihr Ruf!

Informationsveranstaltungen für die eigenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stehen häufig nicht im Fokus der Weiterbildung. Vielleicht zu Unrecht. Denn auch solche Veranstaltungen sind eine Form der Qualifizierung, die kompakt wichtige Inhalte transportieren. Das ist auch der Grund, warum immer mehr Organisationen diese Art der Weiterbildung entdecken und beginnen, sie systematisch zu nutzen.

Worauf es bei Informationsveranstaltungen ankommt

1. Wählen Sie passende Themen aus
Skript für Informationsveranstaltung

Nicht jedes Thema eignet sich für eine kurze Infoveranstaltung von 60 oder 90 Minuten. Wichtig ist ein abgegrenztes Thema. Außerdem sollte das Thema das Interesse der Teilnehmenden treffen – zum Beispiel Gesundheit oder Zeit- und Stressmanagement.

2. Setzen Sie feste Termine
Kalender und Pfeil symbolisieren richtigen Termin für Infoveranstaltung
Setzen Sie einen festen Termin. Dieser Termin sollte an einem Tag liegen, an dem sich viele problemlos frei nehmen können. Wochentag und Uhrzeit sollten Sie gleich halten, um den Gewöhnungseffekt zu fördern. Etabliert hat sich etwa das „Mittagsforum“. Manchmal dürfen die Mitarbeiter dazu Ihr Pausenbrot mitbringen. Selbstverständlich ist, dass Sie Werbung für diese Veranstaltungen machen.

3. Mischen Sie fachspezifische und fachübergreifende Themen
Infos zu Themen, die mit der Arbeit im Haus zu tun haben – zum Beispiel Schwerpunkte in einzelnen Fachreferaten – können Sie mischen mit Themen, die im Hause alle angehen, zum Beispiel Korruptionsbekämpfung. Bedenken Sie auch Themen, die aus dem Bereich „Soft skills“ stammen, wie beispielsweise „Der Umgang mit schwierigen Kunden“.

Ein solcher Themenmix ist dann zusätzlich für neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Interesse, die dadurch das Haus und die Aufgaben kennenlernen.

Themenmix für Informationsveranstaltung
4. Entwickeln Sie Formate für spezielle Zielgruppen
Skripte für spezielle Zielgruppen
Man kann solche Infoveranstaltungen auch auf spezielle Zielgruppen zuschneiden, etwa für Führungskräfte, für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kundenkontakt, für Teilzeitkräfte oder IT-Nutzende.

Mit diesen Angeboten können Sie die Produktivität der Arbeit ohne hohen Aufwand steigern.

5. Unterstützen Sie Ihre Referenten
Referent wird durch Skripte unterstützt
„Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.“ – Nicht jede/r Mitarbeiter/in ist der oder die geborene Redner/in. Deshalb sollten Sie zumindest als Angebot Kurzschulungen in Präsentationstechnik vorsehen. Als Alternative bieten sich eine Handreichung oder ein Lernprogramm an. Denn auch hier gilt: Sie sollten alles dafür tun, dass die Veranstaltungen ein Erfolg werden.

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