Die 5 besten Tipps für gelungene Teamschulungen.

Menschen arbeiten zusammen. Diese banale Aussage eröffnet ein wichtiges Feld der Qualifizierung.

Vielfach liegt der Schwerpunkt bei Qualifizierung beim Bedarf einzelner Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Wohl zu Unrecht, denn der Effekt der Schulung Einzelner scheitert schnell an Umsetzungshemmnissen.

Deshalb ist es wichtig darüber nachzudenken, wie man Teamschulungen richtig in das Qualifizierungsangebot integrieren kann.

Auf den Schulungsbedarf von Teams wird nicht selten falsch, zu spät oder gar nicht reagiert:

  • falsch, weil nicht alle Betroffenen geschult werden
  • zu spät, weil der Bedarf falsch eingeschätzt wird
  • gar nicht, weil der Bedarf nicht gesehen und nicht ermittelt wird.

Was Sie bei Teamschulungen beachten sollten:

1. Unterscheiden Sie individuellen Bedarf und Teambedarf
Individueller Bedarf und Teambedarf

Hinter so mancher Anmeldung einzelner Teilnehmer zu Seminaren verbirgt sich Teambedarf. Deshalb sollten Sie generell bei verhaltensorientierten Themen wie Kooperation, Arbeitsorganisation, Projektmanagement und Umgang mit dem Bürger überprüfen, ob die Teilnahme einzelner Mitarbeiter an entsprechenden Qualifizierungen sinnvoll ist.

Vor allem sind dann gemeinsame Veranstaltungen sinnvoll, wenn die Zusammenarbeit oder gemeinsame Vorhaben Thema des Seminars ist. Aber nicht nur hier: Auch wenn es um Themen wie Zeitmanagement, effektives Arbeiten mit Outlook oder Besprechungstechnik geht – um nur einige Beispiele zu nennen – sind Teamschulungen vorzuziehen.

2. Etablieren Sie ein spezielles Schulungsangebot für Teams

Wegen der hohen Bedeutung guter Zusammenarbeit sollten Sie überlegen, ob Sie nicht ein Qualifizierungsangebot speziell für Teams in Ihr Schulungskonzept aufnehmen. Der Vorteil: Hier können bereits im Seminar Umsetzungsmöglichkeiten ausgelotet und Vereinbarungen getroffen werden.

Ein solches Angebot ist nicht nur für bestehende Teams wichtig und richtig. Auch Teams auf Zeit, etwa Projektgruppen, sollten von Anfang an gut und effektiv zusammen arbeiten. Das gelingt dann, wenn die Gruppe Gelegenheit hat, gleich zu Beginn ihrer Zusammenarbeit einen guten Draht zueinander zu finden. Den richtigen Rahmen bietet ein Teamworkshop. Hier können Fragen der Zusammenarbeit geklärt und Regeln der Zusammenarbeit festgelegt werden.

Personen bauen Schulungsangebot zusammen
3. Stellen Sie eine Bedarfsanalyse voran
Bedarfsanalyse

Bei Teams lässt sich leicht die Qualität der Zusammenarbeit mit Hilfe eines Fragebogens erfassen und die Verbesserungsmöglichkeiten dann anschließend mit den Teammitgliedern ausloten. Auch ein Bedarfs-Workshop leistet gute Dienste.

4. Setzen Sie auf zielgenaue Qualifizierungen
Teamschulungen sollten nie nach dem Gießkannenprinzip erfolgen. Auf der Grundlage der Bedarfsanalyse kann präzise definiert werden, welche Themen in welcher Tiefe mit welcher Zielsetzung in der Qualifizierung behandelt werden sollen. Das ist die Chance für eine bedarfsgerechte Schulung.

Zielgenaue Qualifizierung
5. Sorgen Soe für regelmäßige „Entstörung“
Glückliche Gruppe
Die Erfahrung zeigt, dass im Teamalltag immer mal wieder Reibungsverluste auftauchen. Günstig ist es deshalb, Teams die Gelegenheit zu eröffnen, sich einmal im Jahr wieder mit der Arbeit und Zusammenarbeit auseinanderzusetzen. Ein eintägiger Workshop reicht dazu meist aus.

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