So entstehen barrierefreie PDFs

Barrierefreie Lernhefte und PDFs für die Weiterbildung

Untertitelung für Hörgeschädigte, Zugänge für Rollstuhlfahrer oder Denkmalinschriften in Blindenschrift: Barriefreiheit ist vielerorts spür- und sichtbar. Auch digitale Angebote werden zunehmend auf die Bedürfnisse beeinträchtigter Menschen abgestimmt.

Doch ausgerechnet beim populären Dateiformat PDF gibt es noch Nachholbedarf, vor allem im Öffentlichen Dienst. Die wenigsten Schulungsunterlagen, Formulare oder Anträge sind barrierefrei les- oder nutzbar.

Das lässt sich leicht ändern. Wir geben Ihnen einen kurzen Überblick über die wichtigsten Schritte zum barriefreien PDF.

Der Weg zum barrierefreien PDF

1. Was Sie grundsätzlich beachten müssen

Texte, Grafiken und Bilder sollen auch mit körperlichen Beeinträchtigungen jederzeit lesbar sein. Die Möglichkeit, Bild- und Textelemente voneinander unterscheiden zu können, ist beispielsweise für Menschen mit Sehbehinderung ausschlaggebend. Wie das funktioniert, können Sie sich in diesem Video einmal anschauen.

2. Wie Sie mit Word ein PDF/UA (Universal Accessibility) erstellen

MS Word bietet eine Reihe von Hilfsmitteln, die es Ihnen erleichtern, ein Dokument direkt im Sinne der Barriefreiheit zu verfassen. Unumgänglich ist etwa das Verwenden von Formatvorlagen, die Überschriften zuweisen und automatische Inhaltsverzeichnisse erstellen. Alternativtexte für Bilder und sinnvoll gekennzeichnete Hyperlinks sind ebenfalls wichtig.

3. Überprüfen Sie Ihre Dokumente auf Barrierefreiheit

Es ist gar nicht mal so schwer, schon beim Erstellen des Ausgangsdokuments diese Kriterien einzuhalten. Bei Word finden Sie unter dem Befehl „auf Probleme überprüfen“ die Funktion „Barriefreiheit überprüfen“, die alle problematischen Textstellen markiert. Da die meisten kostenfreien Programme die Vorgaben für Barriefreiheit nicht berücksichtigen, empfiehlt es sich, Adobe Acrobat für die Umwandlung ins PDF-Format zu verwenden.

4. Weitere Schritte nach dem Export

Nur Acrobat ermöglicht es Ihnen, das finale PDF-Dokument auf Barriefreiheit zu überprüfen. Auch ältere PDFs können nachträglich optimiert werden, indem z. B. noch einmal Alternativtexte und Kontexterläuterungen für Sehbehinderte einfügt werden. Wollen Sie Dokumente für Menschen mit geistigen Behinderungen zugänglich machen, sollten Sie eine Übersetzung in sogenannte „leichte Sprache“ vornehmen.

Gern werden wir für Sie aktiv

Ihnen ist es wichtig, dass alle wichtigen Dokumente Ihrer Organisation auch für Menschen mit Handicap zugänglich sind, Sie scheuen aber den technischen und zeitlichen Aufwand? Dann kommen Sie auf uns zu. Wir helfen Ihnen bei Planung und Umsetzung.

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